Nur ein Test. Gestaltungsstudie von Hellwig Digital Solutions — kein Angebot und keine Verbindung zu Apple. Alle Angaben sind Beispiele, das Gerät ist eine schematische Nachbildung.

Konstruktionsstudie · Ausgabe 01

Sieben Lagen. Ein Gerät.

Ein Smartphone besteht aus Teilen, die niemand je zu Gesicht bekommt. Diese Seite nimmt es auseinander — Lage für Lage, beim Scrollen.

7Baugruppen
0,78cm Bauhöhe
146Einzelteile
Scrollen zum Zerlegen Massstab 1:1 · Schematisch

01 — Aufbau

Was man nicht sieht, hält alles zusammen.

Zwischen Deckglas und Rückseite liegen weniger als acht Millimeter. Darin stapeln sich Rahmen, Panel, Platine, Akku, Spule und Kamera — jedes Teil auf hundertstel Millimeter gefertigt, damit am Ende nichts klappert und nichts warm wird.

Die Reihenfolge ist keine Willkür. Sie ergibt sich aus Wärme, Gewichtsverteilung und Antennenführung. Wer sie ändert, ändert das ganze Gerät.

  1. 01 Rückglas Keramikverbund, satiniert
  2. 02 Kameraeinheit Drei Objektive, optische Stabilisierung
  3. 03 Ladespule Induktives Laden, magnetisch geführt
  4. 04 Akku Zwei Zellen, gestapelt
  5. 05 Hauptplatine Rechenwerk, Funk, Speicher
  6. 06 Taptic Engine Lineare Rückmeldung, Lautsprecher
  7. 07 Displayeinheit Rahmen aus Titan, Panel, Deckglas

02 — Explosionszeichnung

Auseinandergenommen

Weiterscrollen

03 — Bauteile

Fünf Teile, die den Unterschied machen

  1. 01

    Kameraeinheit

    Drei Objektive auf einem gemeinsamen Sockel. Der Sensor sitzt beweglich gelagert und gleicht Zittern aus, bevor die Software überhaupt etwas davon merkt.

  2. 02

    Akku

    Zwei gestapelte Zellen statt einer flachen. Das spart Grundfläche für die Platine und verteilt die Wärme auf zwei Ebenen statt auf eine.

  3. 03

    Hauptplatine

    Beidseitig bestückt und gefaltet. Auf der Fläche einer Streichholzschachtel sitzen Rechenwerk, Funk und Speicher — und jede Leitung dazwischen ist auf Länge abgestimmt.

  4. 04

    Ladespule

    Ein Ring aus feinem Draht, umgeben von Magneten. Sie zieht das Ladegerät in genau die Position, in der die Übertragung am wenigsten Verlust hat.

  5. 05

    Displayeinheit

    Rahmen, Panel und Deckglas sind eine untrennbare Baugruppe. Genau deshalb ist ein gesprungenes Display teuer — man tauscht nie nur das Glas.

01/ 05 Kameraeinheit

04 — Technische Daten

In Zahlen

Bauhöhe
7,80 mm
Masse
199 g
Rahmen
Titan Grad 5
Deckglas
Keramik verbund
Zellen
2 gestapelt
Objektive
3 Brennweiten
Einzelteile
146 gesamt
Schrauben
2 sichtbar

05 — Material

  1. 01 Titan
  2. 02 Keramikglas
  3. 03 Aluminium
  4. 04 Kreislauf

Erstes Material

Titan

Steifer als Aluminium bei geringerer Masse, und es verzieht sich nicht, wenn das Gerät fällt. Der Preis dafür ist die Bearbeitung: Titan frisst Werkzeuge, jeder Rahmen kostet Standzeit.

Zweites Material

Keramikglas

Kristalle, die im Glas wachsen, halten Risse auf. Die Scheibe wird dadurch nicht unzerbrechlich, aber sie überlebt den Sturz auf die Kante — und genau dort bricht Glas sonst.

Drittes Material

Aluminium

Im Inneren trägt es die Wärme ab. Ein Gehäuse aus Titan allein würde die Hitze der Platine stauen; das Aluminium darunter verteilt sie über die ganze Rückseite.

Viertes Material

Kreislauf

Die interessanteste Frage ist nicht, woraus ein Gerät besteht, sondern ob man es wieder auseinanderbekommt. Geklebte Baugruppen sind dünner — und am Ende Abfall statt Rohstoff.

Ende der Studie

Diese Seite ist ein Entwurf von Hellwig Digital Solutions und zeigt, was scrollgetriebene Produktdarstellung leisten kann — Aufbau, Bewegung und die 3D-Sequenz sind Eigenentwicklung, das Gerät ist vollständig aus Geometrie gebaut statt aus einem gekauften Modell.

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