Erstes Material
Titan
Steifer als Aluminium bei geringerer Masse, und es verzieht sich nicht, wenn das Gerät fällt. Der Preis dafür ist die Bearbeitung: Titan frisst Werkzeuge, jeder Rahmen kostet Standzeit.
Konstruktionsstudie · Ausgabe 01
Ein Smartphone besteht aus Teilen, die niemand je zu Gesicht bekommt. Diese Seite nimmt es auseinander — Lage für Lage, beim Scrollen.
01 — Aufbau
Zwischen Deckglas und Rückseite liegen weniger als acht Millimeter. Darin stapeln sich Rahmen, Panel, Platine, Akku, Spule und Kamera — jedes Teil auf hundertstel Millimeter gefertigt, damit am Ende nichts klappert und nichts warm wird.
Die Reihenfolge ist keine Willkür. Sie ergibt sich aus Wärme, Gewichtsverteilung und Antennenführung. Wer sie ändert, ändert das ganze Gerät.
02 — Explosionszeichnung
Weiterscrollen
03 — Bauteile
04 — Technische Daten
05 — Material
Erstes Material
Steifer als Aluminium bei geringerer Masse, und es verzieht sich nicht, wenn das Gerät fällt. Der Preis dafür ist die Bearbeitung: Titan frisst Werkzeuge, jeder Rahmen kostet Standzeit.
Zweites Material
Kristalle, die im Glas wachsen, halten Risse auf. Die Scheibe wird dadurch nicht unzerbrechlich, aber sie überlebt den Sturz auf die Kante — und genau dort bricht Glas sonst.
Drittes Material
Im Inneren trägt es die Wärme ab. Ein Gehäuse aus Titan allein würde die Hitze der Platine stauen; das Aluminium darunter verteilt sie über die ganze Rückseite.
Viertes Material
Die interessanteste Frage ist nicht, woraus ein Gerät besteht, sondern ob man es wieder auseinanderbekommt. Geklebte Baugruppen sind dünner — und am Ende Abfall statt Rohstoff.
Diese Seite ist ein Entwurf von Hellwig Digital Solutions und zeigt, was scrollgetriebene Produktdarstellung leisten kann — Aufbau, Bewegung und die 3D-Sequenz sind Eigenentwicklung, das Gerät ist vollständig aus Geometrie gebaut statt aus einem gekauften Modell.
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